Where2Test

Optimierung der örtlichen und zeitlichen Verteilung von Tests auf SARS-CoV-2 aufgrund von „Was-wäre-wenn-Szenarien“ für verschiedenen Teststrategien (Where2Test)

Förderung: Sächsisches Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, Corona-Bewältigungsfonds des Freistaats Sachsen

Zeitraum: 01.08.2020 bis 31.12.2022

Gesamtziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer Software zur räumlichen, zeitlichen und strategischen Optimierung des Einsatzes von Tests aus Coronavirus SARS-CoV-2.

Umfangreiche Tests sind neben der Entwicklung von Therapien bzw. eines Impfstoffes sowie einer intensiven Kontaktverfolgung eine wichtige Grundlage zur Kontrolle und gegebenenfalls zur Eindämmung von Infektionen und damit zu einem gangbaren Weg aus dem so genannten Lockdown.

Das Vorhaben hat zum Ziel, auf Basis einer vorhandenen Teststrategie sowie unter Annahme begrenzter Testkapazitäten eine optimale räumliche und zeitliche Verteilung dieser Testkapazitäten zu ermitteln.

Grundlage der Optimierung werden verschiedene Teststrategien wie die Verbindung von Tests mit einer engen Kontaktverfolgung, der Einsatz von Testpooling oder die Nutzung neuer, schneller Testverfahren sein.

Optimierungsziel wird eine möglichst umfassende Erfassung der Infektionszahlen sein. Die Offenheit der geplanten Lösung wird eine Anpassung an den weiteren Verlauf der Pandemie sowie eine Verbreitung auf zukünftige Pandemien ermöglichen. Eine Anbindung an raum- und zeitabhängige epidemiologische Modelle wird zudem die Modellierung von „Was-wäre-wenn-Szenarien“ erlauben.

Partner: SARS-CoV-2-Abwassermonitoring – Prof. Teutsch, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

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