Nachdem das geplante Treffen mit polnischen Vertretern der Städte und Wissenschaftseinrichtungen im Frühjahr aufgrund der weltweit herrschenden Corona-Pandemie abgesagt werden musste, konnte dieses am 29. September 2020 in Görlitz nachgeholt werden.

Im Saal des Schlesischen Museums sowie im Center for Advanced Systems Understanding begrüßten wir circa 20 Gäste aus dem polnischen Nachbarland, darunter Jakub Mazur, den Vizepräsidenten der Stadt Wrocław, den weitere Kolleginnen und Kollegen aus der Breslauer Stadtverwaltung begleiteten, Vertreter des polnischen Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulbildung, Prorektoren der Universität Wrocław, der Technischen Universität Wrocław und der Naturwissenschaftlichen Universität sowie den Direktor des ICM Interdisziplinären Zentrums für mathematische und Computermodellierung der Universität Warschau.

Das Treffen diente dem Ausbau und der Vernetzung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit „nicht nur im wissenschaftlichen, sondern auch im kulturellen und menschlichen Bereich“, wie Jakub Mazur, Vizepräsident von Wroclaw, betonte. Mit der Naturwissenschaftlichen Universität Wrocław in Person der Prorektorin für Innovation und Business-Kooperationen, Anna Chełmońska-Soyta, konnte bereits eine weitere Absichtserklärung beschlossen werden.

Sebastian Schmidt, Direktor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf, unter dessen Schirm sich das CASUS-Zentrum befindet, CASUS-Direktor Roland Sauerbrey und der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu hießen die Gäste herzlich willkommen. Michael Bussmann, wissenschaftlicher Leiter von CASUS, und Ivo Sbalzarini vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik führten in die wissenschaftlichen und Forschungsinhalte von CASUS ein. Darüber hinaus gab es Gelegenheit für einen persönlichen Austausch und Gespräche mit den jungen Wissenschaftlern, die von allen Beteiligten auch rege genutzt wurden.

Das Center for Advanced Systems Understanding wurde vor genau einem Jahr in Görlitz gegründet. Es bezog seine Räumlichkeiten am Untermarkt im Februar 2020. Mittlerweile finden in dem Gebäude 23 Mitarbeiter Platz und weitere zehn bis fünfzehn Wissenschaftler werden bis zum Ende des Jahres erwartet.

Wir freuen uns sehr über dieses gelungene Treffen und freuen uns, unsere Kooperationen mit Polen zu stärken.